Suchet der Stadt Bestes

Das Motto aus dem Prophetenbuch Jeremia „Suchet der Stadt Bestes“ prägte auch das jüngste Treffen der Mitglieder des Interreligiösen Dialogs Schwerin mit Stadtpräsident Sebastian Ehlers am 07.05. 2025 in den Räumen der jüdischen Gemeinde zu Schwerin.  Die Treffen finden jährlich in unterschiedlichen Gemeinderäumen statt und sind Ausdruck von gelebter Gastfreundschaft und einer seit vielen Jahren bewährten, … Weiterlesen …

Was muss denn noch geschehen?

Eine Betrachtung zum ‚Tag der Befreiung‘. Es ist geraume Zeit her, dass von mir im „Blitz am Sonntag“ (Schwerin) ein Leserbrief veröffentlicht worden ist. Übrigens ganz im Gegensatz zu manch‘ anderen… Eigentlich sind zum russischen Angriffskrieg auf die souveräne Ukraine- deren Souveränität ausdrücklich im Budapester Memorandum völkerrechtlich verbrieft worden ist und auf dessen Grundlage die … Weiterlesen …

Stehen am Beckenrand

Das Dilemma der Kirchen(kritiker) oder das „Stehen am Beckenrand“. Zum Leserbrief in der Schweriner Volkszeitung vom 05.05.2025 unter dem Titel: „Das Dilemma der Kirche“. Mal spricht der Leserbriefautor von ‚den‘ Kirchen. Dann wieder von ‚der‘ Kirche. Man möchte meinen, einen optimistischen ‚Vorkämpfer für die Einheit der Christenheit‘ vor sich zu haben. Doch der Eindruck hält … Weiterlesen …

Von der großen Hoffnung des kleinen Senfkorns

Wochenimpuls Mai 2025-1 Zukunft, Trost und Hoffnung Wer oder was kann in der Lage sein, angesichts solcher menschlichen Tragödien wie der Kriege, Vergewaltigungen und Vertreibungen im 20. und leider auch im 21. Jahrhundert, Zukunft, Trost und Hoffnung zu stiften. Gerade dann, wenn das, was messbar, was wägbar ist, nach menschlichem Ermessen keinen Ausweg, keine Hilfe (mehr) bietet. … Weiterlesen …

Das Bedürfnis nach absoluter Sicherheit

Wochenimpuls April 2025-5. Im Jahr 1932 wurde mein Vater geboren. Und zwar in Czernowitz, der Hauptstadt der Bukowina. Diese größere Stadt in der heutigen West- Ukraine gehörte …

Der Mensch ist keine in sich ruhende Monade, sondern immer Mit-Mensch

Wochenimpuls April 2025-4. In unserer jüngsten Überlegung kamen wir zu dem Schluss, dass der Mensch keine in sich ruhende Monade (Leibnitz) ist, sondern immer als Mit – Mensch existiert. Von Anfang an, denn am Lächeln der Mutter und des Vaters erwacht das Kind zu seinem Selbstbewusstsein. Ich wage …

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein …

Wochenimpuls April 2025-3. „Der Mensch lebt nicht vom Brot der Machbarkeit allein, er lebt als Mensch und gerade in dem Eigentlichen seines Menschseins vom Wort, von der Liebe, vom Sinn. Der Sinn ist das Brot, wovon der Mensch im Eigentlichen seines Menschseins besteht. Ohne das Wort, ohne den Sinn, ohne die …

Kirche auf dem Prüfstand – Leserbrief

Zum Artikel „Wie die Kirchen mit Anbiederung ihre Mitglieder vertreiben“- SVZ vom 14.04.2025. Ich zitiere: „Mit der teilweise unerträglichen Anbiederung an die aktuelle Politik stoßen die Kirchen Andersdenkende oder Querdenker vor den Kopf … Gott ist natürlich queer. Für viele ist die Kirche nur noch eine grüne Organisation mit einer kleinen Seelsorgeabteilung.“ Pauschalurteil So geht … Weiterlesen …

Gott meines Lebens

„Herr, wie wird mein Geist ratlos, wenn ich von dir zu dir rede! Wie kann ich dich anders nennen als den Gott meines Lebens? Aber was habe ich damit gesagt, wenn doch kein Name dich nennt und ich darum immer versucht bin, von dir mich fortzuschleichen zu den Dingen, die begreiflicher als du, meinem Herzen … Weiterlesen …

Österliche Spuren – wo sind sie zu finden?

Wochenimpuls April 2025-2. Die Welt ist so, wie sie ist. Mit allen Höhen und mit allen Tiefen. Tragik ist der Gegenspieler des Glaubens – so formulierte es Reinhold Schneider angesichts monströser Wahrnehmungen in Geschichte und Natur. Tragik ist auch das „Wasserzeichen der Schöpfung“, meinte der Schweizer