Im Blick auf Jesus wird uns klar, was wir immer schon sind.

„Wochenimpuls 2026-28“ Heute taucht mitunter die ‚Versuchung‘ auf, den Menschen erschöpfend definieren zu wollen. Gewissermaßen die ‚Weltformel‘ für den Menschen zu (er)finden. Das ist nicht ohne Reiz und birgt kaum überschaubare Gefahren, denn ein Mensch, der ‚definierbar‘ ist, der ist auch steuerbar, manipulierbar, letztlich gut beherrschbar. Doch auch hier sind Resignation und Fatalismus fehl am … Weiterlesen …

Warum hört man nicht (mehr) zu?

‚Streitkultur‘?! Seit geraumer Zeit treibt mich folgender Umstand um: Wir leben in einer sehr komplexen gesellschaftlichen Wirklichkeit. Unser demokratisches Gemeinwesen kennt viele – oft mit- und gegeneinander konkurrierende gesellschaftlichen Kräfte und Prozesse, die nicht einfach unter den sprichwörtlichen‚ einen Hut zu bringen‘ sind. Die – oft mühsame – Suche nach Kompromissen wird nicht selten als hoffnungsloser Streit wahrgenommen. Gepaart mit der oft lauthals vorgetragenen und … Weiterlesen …

Zu kurz gesprungen!

Zum Leserbrief in der Schweriner Volkszeitung vom 29.06.2026 unter dem Titel: „Geld und Waffen statt Gespräche und Vermittlung“. Viel wäre zu manchen Aussagen in diesem Leserbrief zu sagen, beispielsweise zu Solidarität und billigen Rohstoffen, woher sie auch immer kommen; zur Dialogverweigerung von Despoten, die nur eigene Bedingungen akzeptieren, zur Kriegsrhetorik, die in totalitären Strukturen allumfassend manipulativ ist und in demokratischen Ländern solche kritischen Infragestellungen wie … Weiterlesen …

Was wäre, wenn es das Wort Gott nicht gäbe?

„Wochenimpuls 2026-27“ Arno Zahlauer, Priester und Jesuit aus dem Erzbistum Freiburg, stellt sich dieser Frage in dem Buch „Das Leben meistern“ . Er bezieht sich dabei auf eine Meditation Karl Rahners und kommt zu dem Fazit:  „Der Mensch würde aufgehen darin, sich und sein Leben zu planen und zu organisieren, er würde, wie Rahner sagt, … Weiterlesen …

Von der Gnade des Alltags

… oder der ‚unheimlichen Schwebe‘ des Glaubens. Es gibt Passagen in dem mittlerweile unüberschaubaren Riesenwerk von Eugen Drewermann (geb. 1940) denen es gelingt, einen ‚Durchblick‘ durch sein Werk …

Sendung und Sammlung

„Wochenimpuls 2026-25“ Reinhold Schneider nahm uns in den jüngsten Überlegungen mit auf eine Reise. Wohin? Vielleicht am meisten zu uns selbst. Wir können uns nicht selbst davonlaufen. Unsere Freiheit ist unser großer Adel – und unsere große Verantwortung. Gabe und Aufgabe zugleich. Und wenn wir eingangs uns die Frage stellten: „Wo ist dein Bruder Abel?“ … Weiterlesen …

Nichts ist langweiliger als die Romantik der Maschinenpistole!

„Wochenimpuls 2026-24“ Reinhold Schneider war in einer Situation, die ihn in seinem ‚Gewissensgehorsam‘ ungeheuer herausforderte. Er gab eine Antwort, die sich heute allerdings ziemlich fremd anfühlt, wenn er schreibt:  „Auf Erden will ich nichts mehr als verehren.“ Diese Aussage Schneiders verrät uns allerdings die tiefe Quelle, aus der er schöpfte. Eine Quelle, die ihn nicht … Weiterlesen …

Liebesbrief an die Kirche

Am 20. Juni 2026 wird Eugen Drewermann 86 Jahre alt. Doch was heißt ‚alt’? Wer sich an einzelne Werke seines unüberschaubar gewordenen Riesenwerkes herantraut und sich in sie vertieft oder wer Eugen Drewermann bei Vorträgen erlebt, dem kommt angesichts dessen, was er erlebt, die Vokabel ‚alt‘

Wir wollten es nicht sehen

„Wochenimpuls 2026-23“ Teil 1 Den Menschen in den Kriegsgebieten – ob in der Ukraine, im Sudan, im Jemen – überall auf diesem Globus -, ist nicht nach „Tanz in den Mai“ zumute. Auch wenn uns heute der Sinn nach Feiern und Frohsinn steht, sollten wir diese Welt voller Tragik und Unheil nicht gänzlich aus dem … Weiterlesen …