Heil von den Juden? – Ein Beitrag zum Interreligiösen Dialog

Der Schweriner Interreligiöse Dialog feiert im Jahr 2027 sein 25jähriges Bestehen. Diesem Anlass sei die nachfolgende Betrachtung gewidmet. „Heil von den Juden?“ – Ein Gespräch Es gibt Bücher, mit denen man gewissermaßen ‚schwanger geht‘. Sie beschäftigen einen, mal mehr, mal weniger. Sie reizen zum Widerspruch, mal legen wir sie weg. Dann nehmen wir sie wieder zur Hand. … Weiterlesen …

In der Klage wird das Du ernstgenommen

„Wochenimpuls 2026-44“ Mir hilft bei all diesen Fragen nach dem ‚Vater-Gott‘ ein anderer Autor aus dem Buch „Sich auf Gott verlassen“ weiter.Herbert Vorgrimler, ein Schüler und Freund Karl Rahners (1929-2014), kommt in seinem Beitrag „Die Würde des Klagens im Angesicht des göttlichen Du“ zu einer hilfreichen Interpretation der Psalmen, dem jüdisch – christlichen Gebetbuch. Vorgrimler schreibt: … Weiterlesen …

Brutaler Zynismus

Es sind Gefühle der Wut, Ohnmacht und Trauer, die bei mir aufkommen angesichts dieses Artikels. Wie hilfreich ist es – auch für mich selbst – diese Gefühle in einem Leserbrief auszudrücken.

20. Begegnungsnachmittag der Religionen

Informationen aus erster Hand zu erhalten, sich auszutauschen und Tischgemeinschaft zu erleben – das zeichnet den Begegnungsnachmittag der Religionen aus. Er wurde in diesem Jahr zum 20. Mal vom Interreligiösen Dialog der Landeshauptstadt Schwerin durchgeführt.

Das ‚Vater-unser‘ sagen dürfen

„Wochenimpuls 2026-43“ Im Beitrag von Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. (1927 – 2022) finden wir eine beeindruckende Schilderung des ‚Gottesverlustes‘.  „Vielleicht erinnern Sie sich, dass in den 50iger Jahren allenthalben ein Drama von Samuel Beckett Aufsehen erregte: >>Warten auf Godot<<. Das ganze Werk Becketts, das damit sich seinen Weg auch in Deutschland bahnte, ist ein bestürzender Ausdruck für … Weiterlesen …

…ich kann eigentlich nicht ‚Vater‘ sagen. – was ist es mit dem Gebet?

„Wochenimpuls 2026-42“ Es gab im Jahr 1980, also vor 46 Jahren, auf dem Markt ein kleines Büchlein mit dem merkwürdigen Titel: „Sich auf Gott verlassen“. Merkwürdig ist dieser Titel deshalb, weil man einerseits – wenn es Gott gibt und man im jüdisch – christlichen Denken zu Hause ist – eigentlich gar nicht von Gott verlassen sein kann. Andererseits denken wir an … Weiterlesen …

Theologie aus Gotteserfahrung

Zum 120. Geburtstag des Konzilstheologen Karl Rahner erschien im Jahr 2024 in der Zeitschrift COMMUNIO ein sehr lesenswerter Artikel von Justin Arickal. Auf ihn möchte ich gerne aufmerksam machen, denn es stimmt, was gleich zu Beginn gesagt wurde: „Karl Rahner macht es seinen Leserinnen und Lesern nicht leicht. Wer sich aber auf sein Denken einlässt, … Weiterlesen …

Katholische Weite – Diskussion um Rahners „anonymen Christen“

Ernst und Radikalität der Sünde.
„Man sieht, dass es dem Ernst und der Radikalität der Sünde nicht entspricht, wenn man, z.B. in der Rahnerschen Theologie…immer wieder versichert, dass jeder Mensch, auch der Sünder, unter Gottes Heilswillen stehe. Der allgemeine Heilswille Gottes steht außer Frage…