Auferstanden aus Ruinen?

Gedanken zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und zum Caritas-Sonntag am 20. September 2026.
So begann die Hymne der DDR. Sie war ein Land, das für die eigene Bevölkerung nicht mehr zu ertragen war. Darum kam es in einer friedlichen Revolution zur

„Die zur sozialen Aktion organisierte Massenverzweiflung“

Leserbrief zu „Nicht so gespalten, wie wir glauben“ (SVZ vom 17. September 2026, Seite 3) Der Beitrag im „Blickpunkt“ in der heutigen Ausgabe der SVZ „Nicht so gespalten, wie wir glauben“, spricht mich sehr an. Die allermeisten Analysen und Aussagen des Autors Steffen Mau teile ich. Vor allem jene differenzierten Hintergründe, die zu der Aussage führen:  „Kein westliches Bundesland zeigt annähernd … Weiterlesen …

Ein Buch zur Unterscheidung der Geister

„Wochenimpuls 2026-38“ Im Jahr 1961 erschien ein Buch mit einem merkwürdigen Titel: „Häresien der Zeit“. Der Untertitel mutet eigenartig an: „Ein Buch zur Unterscheidung der Geister“. In ihm versuchten vor vielen Jahrzehnten namhafte Denkerinnen und Denker unsere Zeit zu erkunden, die Stimmung aufzunehmen, die vorherrschte. Gut, man kann meinen, dass diese Zeit vergangen ist und dass unsere Epoche ganz andere Möglichkeiten … Weiterlesen …

Gott zu machen nach dem Bilde des Menschen

„Wochenimpuls 2026-37“ Vor etlichen Wochen bzw. Monaten erreichte mich ein Brief, aus dem ich kurz zitiere:  Jenes „Lügenpresse!“ diente schon lange dazu, den Menschen einzureden, nicht nur das falsche zu glauben, sondern gar nichts mehr zu glauben. Ich folge da Hannah Ahrendt mit ihrer, wie ich finde, treffenden Analyse zu Wahrheit und Lüge: “Ein Volk, das nichts … Weiterlesen …

Nur wenn wir den Sprung wagen

„Wochenimpuls 2026-36“ „Selber Prägende zu werden“ – Hans Urs von Balthasar plädiert also in all seinen Überlegungen – und zwar in aller wünschenswerten Klarheit – dafür, dass wir uns selbst etwas zutrauen. Und zwar im Verhältnis zum Mitmenschen, zur Gesellschaft. Dass wir die ‚Pro-Existenz‘ leben und einsetzen. Im Wissen, dass unserem Sein ein grundsätzliches JA vorgegeben ist, sind Ressentiments, Angst und Unsicherheit überwunden. Wir leben – mit … Weiterlesen …

Mit Karl Rahner kirchlich glauben #1

Glaube verdunstet wie Morgennebel in der Sonne. Viele sind heute verunsichert, weil die Botschaft des Glaubens, wie Karl Rahner einmal sinngemäß formulierte, verdunstet wie Morgennebel in der Sonne. Er hinterlässt …

Mit Karl Rahner kirchlich glauben #2

Eugen Drewermann trifft Karl Rahner.
„An dieser Stelle aber irrt RAHNER groß, mitsamt der katholischen Kirche, zu deren Gunsten er Theologie trieb.“ (Eugen Drewermann „Richtet nicht!“ III, 2023, 486)

Es gibt eine bedenkenswerte Kritik Eugen Drewermanns an Karl Rahner, die sich im Vorwurf äußert, dass Rahner nur abstrakt über

Das haben wir nicht gewusst und nicht gewollt?!

Zum Beitrag in der SVZ vom 24. August, S. 5: Weidel: Raus aus dem Euro und alle Syrer abschieben. Sonntagabend, 23.August 2026.  In der ARD und im ZDF gibt es zwei längere Interviews mit den beiden Parteivorsitzenden der AfD. Ich habe mir den ‚Spaß‘ gemacht – gegen den Willen meiner Frau – beiden von Anfang bis Ende zu zuhören. … Weiterlesen …

Selber Prägende werden

„Wochenimpuls 2026-35“ Der Realismus über unser Sein, das in allererster Linie ein Angewiesen-Sein ist, die Weisheit, unsere ‚Armut‘ weder zu leugnen noch zu verdrängen oder zu übertünchen, ist Voraussetzung für das Ausschauhalten nach einer Erfüllung, die diesen Namen – auch heute – verdient. Balthasar konnte diese Zusammenhänge, teilweise mit drastischem Ausdruck, aber immer unmissverständlich benennen.  Wir bleiben nicht stehen bei dem, was oft genug wir selbst und … Weiterlesen …