Dank an den „Mann des Vertrauens“!

Es ist mir ein Bedürfnis, Pastor i. R. Holger Marquardt, ausdrücklich und öffentlich zu danken. Seine „Gedanken zur Woche: Vertrauen üben“ haben mich sehr nachdenklich werden lassen, denn Sätze wie „Es ist schon erstaunlich, wie schnell bei uns, in einem Land,

Wo unsere Seele ein Zuhause findet

„Auferstanden aus Ruinen“? Die Überschrift entnehme ich einem Interviewband, in dem Eugen Drewermann (geb. 1940) befragt wird nach Wegen aus dem Niemandsland. Bezeichnenderweise lautet die Unterüberschrift über jene Wege: „Wo unsere Seele ein Zuhause findet.“ (Eugen Drewermann/Michael Albus „Wege aus dem Niemandsland“ 2014) Mir kommt dieses Wort Drewermanns in den Sinn, das Wort vom „Niemandsland“ als auch von der Heimat der Seele (die offensichtlich so oft schmerzhaft vermisst wird!), wenn ich die Tageszeitung aufschlage … Weiterlesen …

Es muss Orte geben, wo … gesagt wird, was Geltung hat vor Gott. 

„Wochenimpuls 2026-30“ Wagnis des Glaubens – wie geht das konkret? Ich schaue mir die Wirklichkeit und denke: Gott, wo bist du? Gibt es dich überhaupt? Kann man an dich als ‚Vater‘ oder ‚Mutter‘ (noch) glauben?  In eindringlichen Worten hat Reinhold Schneider (1903-1958) in seinem letzten Werk „Winter in Wien“ seine Zeit analysiert. Und es scheint, als … Weiterlesen …

Die Pastoral der Zukunft wird mystagogisch sein!

„Wochenimpuls 2026-29“ In Anlehnung an ein geflügeltes Wort Karl Rahners wird man sagen können: Die Pastoral der Zukunft wird mystagogisch sein – oder sie wird nicht mehr sein. Was das heißt, soll uns im Nachfolgenden näher beschäftigen:  „Ich meine, Rahner ist ein Lebemeister, weil er immer wieder, von verschiedensten Ansätzen her, das Leben auf seine … Weiterlesen …

Im Blick auf Jesus wird uns klar, was wir immer schon sind.

„Wochenimpuls 2026-28“ Heute taucht mitunter die ‚Versuchung‘ auf, den Menschen erschöpfend definieren zu wollen. Gewissermaßen die ‚Weltformel‘ für den Menschen zu (er)finden. Das ist nicht ohne Reiz und birgt kaum überschaubare Gefahren, denn ein Mensch, der ‚definierbar‘ ist, der ist auch steuerbar, manipulierbar, letztlich gut beherrschbar. Doch auch hier sind Resignation und Fatalismus fehl am … Weiterlesen …

Warum hört man nicht (mehr) zu?

‚Streitkultur‘?! Seit geraumer Zeit treibt mich folgender Umstand um: Wir leben in einer sehr komplexen gesellschaftlichen Wirklichkeit. Unser demokratisches Gemeinwesen kennt viele – oft mit- und gegeneinander konkurrierende gesellschaftlichen Kräfte und Prozesse, die nicht einfach unter den sprichwörtlichen‚ einen Hut zu bringen‘ sind. Die – oft mühsame – Suche nach Kompromissen wird nicht selten als hoffnungsloser Streit wahrgenommen. Gepaart mit der oft lauthals vorgetragenen und … Weiterlesen …

Zu kurz gesprungen!

Zum Leserbrief in der Schweriner Volkszeitung vom 29.06.2026 unter dem Titel: „Geld und Waffen statt Gespräche und Vermittlung“. Viel wäre zu manchen Aussagen in diesem Leserbrief zu sagen, beispielsweise zu Solidarität und billigen Rohstoffen, woher sie auch immer kommen; zur Dialogverweigerung von Despoten, die nur eigene Bedingungen akzeptieren, zur Kriegsrhetorik, die in totalitären Strukturen allumfassend manipulativ ist und in demokratischen Ländern solche kritischen Infragestellungen wie … Weiterlesen …

Was wäre, wenn es das Wort Gott nicht gäbe?

„Wochenimpuls 2026-27“ Arno Zahlauer, Priester und Jesuit aus dem Erzbistum Freiburg, stellt sich dieser Frage in dem Buch „Das Leben meistern“ . Er bezieht sich dabei auf eine Meditation Karl Rahners und kommt zu dem Fazit:  „Der Mensch würde aufgehen darin, sich und sein Leben zu planen und zu organisieren, er würde, wie Rahner sagt, … Weiterlesen …

Von der Gnade des Alltags

… oder der ‚unheimlichen Schwebe‘ des Glaubens. Es gibt Passagen in dem mittlerweile unüberschaubaren Riesenwerk von Eugen Drewermann (geb. 1940) denen es gelingt, einen ‚Durchblick‘ durch sein Werk …