Gottesfurcht und menschliche Hybris #1

„Wochenimpuls 2026-20“ Religion als Antwort auf die Frage(n), die der Mensch nicht nur hat, sondern ist. Geht das so ‚glatt‘ ab? Gibt es das nicht auch, die Angst oder die ‚Gottesfurcht‘? Wir dürfen diesem Einwand nicht ausweichen, dafür ist er zu ernst. Was meint also zunächst der theologische Begriff der ‚Gottesfurcht‘? Im „Kleinen Theologischen Wörterbuch“ von Karl … Weiterlesen …

Was verbirgt sich hinter dem Kürzel AfD?

Antwort auf den Leserbrief in der SVZ vom 02.05.2026 „Genug vom ewigen Gegeneinander“.  Ich bin der Leserbriefautorin ausdrücklich dankbar für jene Sätze: „Vom Brüllen am Seitenrand wird kein einziges Problem gelöst. Aber vielleicht ist genau das ja der Punkt: Wer nicht regieren will, muss auch keine Lösungen liefern. Ich habe echt keine Lust mehr auf … Weiterlesen …

„Den Menschen nahe“ – 80 Jahre Caritas in Mecklenburg

Mein persönlicher Rückblick auf die Arbeit in der Caritas. Caritas im autoritären System DDR. Die Caritas in Mecklenburg begeht in diesem Jahr 2026 den 80. Jahrestag ihres Bestehens. Man könnte auch – etwas salopp formuliert – sagen, die Caritas ist ‚in die Jahre gekommen‘, denn mit 80 Jahren gehört man gewissermaßen zum ‚alten Eisen.“ Doch die Caritas ist nicht nur jung geblieben. Mit einem alten, bekannten Werbespruch könnte man heute in Bezug auf ihre

In eigener Sache oder „Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit“

Warum schreiben? Nicht selten erlebe ich in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, die unsere Website www.rudolfhubert.de kennen, die von meinem lieben Freund Thomas und mir gestaltet wird, dass gefragt wird: „Ja, wer liest denn heute noch so etwas? Und vor allem, mein Gott, wer liest heute noch solche ‚schweren Sachen‘?“ Mitunter stelle auch ich mir diese … Weiterlesen …

Du hast Dich mir geschenkt

„Wochenimpuls 2026-19“ Es ist zugleich eine beglückende Erfahrung, dass – bis ins Wörtliche hinein – die Antwort auf dieses grundlegende „Missverständnis“ sämtlicher Religionskritik sich wie bei Eugen Drewermann auch bei Karl Rahner findet. Und zwar – und das ist ein bedeutsames Indiz! –  in seinem allerersten Buch, einem Gebetbuch mit dem Titel: „Worte ins Schweigen.“  „Dank … Weiterlesen …

Ein Einwand und ein Missverständnis

„Wochenimpuls 2026-18“ Die „Gestimmtheit des Beters“. Noch ist der Nachweis nicht erbracht für die Behauptung, dass Glauben und Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn sie beziehungslos auseinanderfallen, ist allerdings – das ist heute (und nicht nur heute!) ‚mit Händen zu greifen‘ – ein anderer Nachweis erbracht. Nämlich der, dass Glaube und Religion irrelevant sind. Man … Weiterlesen …

Wann endlich wacht die demokratische Mitte auf?

Leserbrief zu „SPD und CSU rütteln an Warkens Plänen zur Gesundheitsreform“ (SVZ vom 20. April 2026). Mitunter weiß man nicht, ob man wütend oder nur noch traurig und resigniert sein soll. Da erlebt die ‚Volkspartei‘ SPD, die sich gar nicht anders verstehen kann als jene Partei, die die Interessen der Arbeiter vertritt, dass genau diese … Weiterlesen …

Was nicht beschreibbar ist, existiert nicht! Oder vielleicht doch?

„Wochenimpuls 2026-17“ Um an den vorherigen Gedanken anzuknüpfen, sei noch einmal jene Mentalität und Haltung kurz in Erinnerung gerufen, über die wir nachgedacht haben und die in etwa so beschrieben werden kann:  Was nicht beschreibbar ist, existiert nicht. Und mit sinnlosen Fragen braucht man sich nicht abzugeben. So die einhellige Meinung aller Positivisten und Materialisten. Gott … Weiterlesen …

Woran glaubt, wer nicht glaubt?

Das Märchen vom Hasen und Igel.
Die Überschrift lehnt sich an einen Buchtitel an aus dem Jahre 1998 an. Er steht über einem Gespräch, das ein hoher Kirchenmann – Carlo Maria Martini, Kardinal und Erzbischof von Mailand – mit einem weltbekannten Autor – u.a. bekannt durch „Der Name der Rose“ – Umberto Eco führte. Dieser Titel …

Was ist wichtig für mich?

„Wochenimpuls 2026-16“ Leben aus der Bestimmtheit des Beters Was ist für dich, was ist für sie wichtig? Wer heute mit dieser Frage konfrontiert wird, wird – je nach eigener persönlicher Situation – seine ganz individuelle Antwort geben. Beruf, Karriere, Familie, Reise oder gesellschaftliches Engagement, werden in jüngeren und mittleren Jahren das Gros der Antworten ausmachen. … Weiterlesen …