Nur wenn wir den Sprung wagen

„Wochenimpuls 2026-36“ „Selber Prägende zu werden“ – Hans Urs von Balthasar plädiert also in all seinen Überlegungen – und zwar in aller wünschenswerten Klarheit – dafür, dass wir uns selbst etwas zutrauen. Und zwar im Verhältnis zum Mitmenschen, zur Gesellschaft. Dass wir die ‚Pro-Existenz‘ leben und einsetzen. Im Wissen, dass unserem Sein ein grundsätzliches JA vorgegeben ist, sind Ressentiments, Angst und Unsicherheit überwunden. Wir leben – mit … Weiterlesen …

Mit Karl Rahner kirchlich glauben #1

Glaube verdunstet wie Morgennebel in der Sonne. Viele sind heute verunsichert, weil die Botschaft des Glaubens, wie Karl Rahner einmal sinngemäß formulierte, verdunstet wie Morgennebel in der Sonne. Er hinterlässt …

Mit Karl Rahner kirchlich glauben #2

Eugen Drewermann trifft Karl Rahner.
„An dieser Stelle aber irrt RAHNER groß, mitsamt der katholischen Kirche, zu deren Gunsten er Theologie trieb.“ (Eugen Drewermann „Richtet nicht!“ III, 2023, 486)

Es gibt eine bedenkenswerte Kritik Eugen Drewermanns an Karl Rahner, die sich im Vorwurf äußert, dass Rahner nur abstrakt über

Das haben wir nicht gewusst und nicht gewollt?!

Zum Beitrag in der SVZ vom 24. August, S. 5: Weidel: Raus aus dem Euro und alle Syrer abschieben. Sonntagabend, 23.August 2026.  In der ARD und im ZDF gibt es zwei längere Interviews mit den beiden Parteivorsitzenden der AfD. Ich habe mir den ‚Spaß‘ gemacht – gegen den Willen meiner Frau – beiden von Anfang bis Ende zu zuhören. … Weiterlesen …

Selber Prägende werden

„Wochenimpuls 2026-35“ Der Realismus über unser Sein, das in allererster Linie ein Angewiesen-Sein ist, die Weisheit, unsere ‚Armut‘ weder zu leugnen noch zu verdrängen oder zu übertünchen, ist Voraussetzung für das Ausschauhalten nach einer Erfüllung, die diesen Namen – auch heute – verdient. Balthasar konnte diese Zusammenhänge, teilweise mit drastischem Ausdruck, aber immer unmissverständlich benennen.  Wir bleiben nicht stehen bei dem, was oft genug wir selbst und … Weiterlesen …

Totalitäre Tendenzen – wie kann man ihnen begegnen?

Gelingt der Turmbau zu Babel doch noch? Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und einer fast vollständigen Digitalisierung vieler Lebens- und Arbeitsvollzüge scheint sich die biblische Sehnsucht des Wie Gott-Sein-Wollens neuen Ausdruck verschaffen zu wollen und zu können. Es scheint so, als ob das – abgebrochene und gescheiterte – biblische Experiment des Turmbaus zu Babel doch noch vollendet werden könnte. … Weiterlesen …

Weder Gott noch Wesen leerer Beliebigkeit

„Wochenimpuls 2026-34“ Karl Rahner spricht in seinem Beitrag, „menschlicher zu werden“, von Mut. Er nennt diesen Mut eine Tugend. Er ist deshalb eine Tugend, weil man etwas wagen muss. Genauer: Weil man sich selbst wagen, sich einsetzen muss in die Entscheidung. Weil es eine Lebensentscheidung ist, der man nicht ausweichen kann. Denn auch das Ausweichen ist – … Weiterlesen …

Denken und Danken – Gedanken zur Landtagswahl in MV 

„Wir sind stolz, Deutsche zu sein.“ Ein Morgen im August 2026. Ein schöner, warmer Sommertag. Es ist noch ruhig, die Luft ist rein, der See liegt spiegelblank vor mir.  Um 7 Uhr öffnet die Filiale einer bekannten Supermarktkette. Wir haben Besuch, der Tisch wird gedeckt und mir fällt die Aufgabe des Brötchenholens zu. Ich bin Renter, freue mich, dass es so … Weiterlesen …

Heute sind wir arm genug geworden #2

„Wochenimpuls 2026-33“ Gewiss, man könnte den Vorwurf erheben, dass das Ressentiment, die Resignation falsch sind. Man könnte verweisen auf den Siegeszug menschlicher Fähigkeiten in der Neuzeit, besonders auch im 21. Jahrhundert. Man könnte auf die Digitalisierung hinweisen und auf KI, wobei man die Grenzen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz noch nicht einmal im Ansatz abzuschätzen vermag. Das alles sei … Weiterlesen …

Inflation der Nebelkerzen

Zum Beitrag:  Zu einseitig? Im „Schweriner Blitz am Sonntag“ (04.08.2026). Zynischer Staatsterror Was mag in manchen Menschen vorgehen, die angesichts des imperialistischen Terrors Russlands gegen wehrlose Zivilisten im Nachbarland immer wieder angebliche Bedrohungsszenarien erzählen? Die so tun, als ob Atommächte tatsächlich militärisch bedroht werden könnten. Die die Mär von der „westlichenEinkreisung“ weitererzählen, ebenso die Story von der ‚NATO-Osterweiterung‘, anstatt die Angst kleinerer Staaten angesichts russischer Großmachtambitionen zu thematisieren. Denn dafür gab und gibt es genügend Gründe: Nach 1945 zeigten die … Weiterlesen …