Es muss Orte geben, wo … gesagt wird, was Geltung hat vor Gott.Ā 

„Wochenimpuls 2026-30“ Wagnis des Glaubens – wie geht das konkret? Ich schaue mir die Wirklichkeit und denke: Gott, wo bist du? Gibt es dich überhaupt? Kann man an dich als ā€šVaterā€˜ oder ā€šMutterā€˜ (noch) glauben?  In eindringlichen Worten hat Reinhold Schneider (1903-1958) in seinem letzten Werk ā€žWinter in Wienā€œ seine Zeit analysiert. Und es scheint, als … Weiterlesen …

Die Pastoral der Zukunft wird mystagogisch sein!

„Wochenimpuls 2026-29“ In Anlehnung an ein geflügeltes Wort Karl Rahners wird man sagen kƶnnen: Die Pastoral der Zukunft wird mystagogisch sein – oder sie wird nicht mehr sein. Was das heißt, soll uns im Nachfolgenden nƤher beschƤftigen:  ā€žIch meine, Rahner ist ein Lebemeister, weil er immer wieder, von verschiedensten AnsƤtzen her, das Leben auf seine … Weiterlesen …

Im Blick auf Jesus wird uns klar, was wir immer schon sind.

„Wochenimpuls 2026-28“ Heute taucht mitunter die ā€šVersuchungā€˜ auf, den Menschen erschƶpfend definieren zu wollen. Gewissermaßen die ā€šWeltformelā€˜ für den Menschen zu (er)finden. Das ist nicht ohne Reiz und birgt kaum überschaubare Gefahren, denn ein Mensch, der ā€šdefinierbarā€˜ ist, der ist auch steuerbar, manipulierbar, letztlich gut beherrschbar. Doch auch hier sind Resignation und Fatalismus fehl am … Weiterlesen …

Warum hört man nicht (mehr) zu?

ā€šStreitkulturā€˜?! Seit geraumer Zeit treibt michĀ folgender UmstandĀ um: Wir leben in einerĀ sehrĀ komplexenĀ gesellschaftlichen Wirklichkeit. Unser demokratisches Gemeinwesen kennt viele – oft mit- und gegeneinander konkurrierende gesellschaftlichenĀ KrƤfte und Prozesse, die nicht einfach unter den sprichwƶrtlichenā€š einenĀ Hut zu bringenā€˜Ā sind. Die – oft mühsame – Suche nach Kompromissen wird nicht selten alsĀ hoffnungsloser Streit wahrgenommen. Gepaart mit derĀ oft lauthals vorgetragenen und … Weiterlesen …

Zu kurz gesprungen!

Zum Leserbrief in der Schweriner Volkszeitung vom 29.06.2026 unter dem Titel: ā€žGeld und Waffen statt GesprƤche und Vermittlungā€œ. Viel wƤre zu manchen Aussagen in diesem Leserbrief zu sagen, beispielsweise zu SolidaritƤt und billigen Rohstoffen, woher sie auch immer kommen; zur Dialogverweigerung von Despoten, die nur eigene Bedingungen akzeptieren, zur Kriegsrhetorik, die in totalitƤren Strukturen allumfassend manipulativ ist und in demokratischen LƤndern solche kritischen Infragestellungen wie … Weiterlesen …

Was wƤre, wenn es das Wort Gott nicht gƤbe?

„Wochenimpuls 2026-27“ Arno Zahlauer, Priester und Jesuit aus dem Erzbistum Freiburg, stellt sich dieser Frage in dem Buch ā€žDas Leben meisternā€œ . Er bezieht sich dabei auf eine Meditation Karl Rahners und kommt zu dem Fazit:  ā€žDer Mensch würde aufgehen darin, sich und sein Leben zu planen und zu organisieren, er würde, wie Rahner sagt, … Weiterlesen …

Von der Gnade des Alltags

… oder derĀ ā€šunheimlichen Schwebeā€˜ des Glaubens. Es gibt Passagen in dem mittlerweile unüberschaubaren Riesenwerk vonĀ Eugen DrewermannĀ (geb. 1940)Ā denen es gelingt, einen ā€šDurchblickā€˜ durch sein Werk …

Ich will nicht mehr in diesen steinernen Kirchenbauten über vergoldeten Altären thronen!

„Wochenimpuls 2026-26“ In einem GlaubensgesprƤchskreis wurde über Jesu Gleichnisse, ihre Sprachkraft und ihre Bilder gesprochen. Fast wie ein Wunsch klang die Frage, ob es nicht auch heute Gleichnisse gibt, die sich an die Bilder und Beispiele Jesu anlehnen. Jemand aus unserer Gruppe sagte spontan: ā€žJa, klar, es gibt Gleichnisse Jesu für heute.ā€œ Und er sprach … Weiterlesen …

Sendung und Sammlung

„Wochenimpuls 2026-25“ Reinhold Schneider nahm uns in den jüngsten Überlegungen mit auf eine Reise. Wohin? Vielleicht am meisten zu uns selbst. Wir kƶnnen uns nicht selbst davonlaufen. Unsere Freiheit ist unser großer Adel – und unsere große Verantwortung. Gabe und Aufgabe zugleich. Und wenn wir eingangs uns die Frage stellten: ā€žWo ist dein Bruder Abel?ā€œ … Weiterlesen …

Nichts ist langweiliger als die Romantik der Maschinenpistole!

„Wochenimpuls 2026-24“ Reinhold Schneider war in einer Situation, die ihn in seinem ā€šGewissensgehorsamā€˜ ungeheuer herausforderte. Er gab eine Antwort, die sich heute allerdings ziemlich fremd anfühlt, wenn er schreibt:  ā€žAuf Erden will ich nichts mehr als verehren.ā€œ Diese Aussage Schneiders verrƤt uns allerdings die tiefe Quelle, aus der er schƶpfte. Eine Quelle, die ihn nicht … Weiterlesen …