Für eine offene Gesellschaft

An wen wendet sich dieses Buch, welche Zielgruppe möchte es erreichen? Der letzte Beitrag ist autobiografischer Natur, denn ich habe den Eindruck, dass gerade jüngere Menschen (aber nicht nur sie) kaum ermessen können, was es heißt, in einem totalitären Regime zu leben und was das für – auch persönliche – Konsequenzen mit sich bringt.  Um … Weiterlesen …

Ich sehe Jugend, die sich nicht die geringste Mühe gibt

„Wochenimpuls 2026-22“ Wo ist dein Bruder Abel? Wir nähern uns mit riesigen Schritten der Jahresmitte. Der ‚Wonnemonat‘ Mai gibt uns ein Vorgefühl, was „Leben in Fülle“ heißen kann: Überall die Blüten- und Farbenpracht, ein Vogelgezwitscher und die pure Lebenslust, die überall zu spüren ist. Wer mag da nicht mit einstimmen? „Tanz in den Mai“ ist … Weiterlesen …

Kirche in der Zeitenwende

Die große Pastoralkonstitution des II. Vatikanums über die Kirche in der Welt von heute „Gaudium et spes“ harrt in vielerlei Hinsicht noch ihrer Umsetzung. Das mag verschiedene Gründe haben, die uns allerdings nicht dazu verleiten dürfen, zu übersehen, was der Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit, also in Gegenwart und Zukunft, geschenkt worden ist. … Weiterlesen …

Gottesfurcht und menschliche Hybris #2

„Wochenimpuls 2026-21“ Warum ist der Begriff der ‚Gottesfurcht‘ heute so bedeutsam, obwohl er durchaus zu Missverständnissen Anlass geben kann? Auch hier haben Rahner/Vorgrimler Bedeutsames zu sagen:  „Die Haltung einer absoluten, selbstvergessenden, furchtlosen Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Heil wäre letztlich sogar Anmaßung, es dem sich selbst genügenden, unbedrohten Gott gleichtun zu wollen.“ Die urbiblische Hybris, das … Weiterlesen …

Wenn selbst der Bischof auf dem Bahnsteig betet.

Leserbrief zu einem Artikel in der SVZ vom 13. Mai 2026, Seite 8 Dankbar bin ich für die klaren Worte des Erzbischofs, der deutlich macht, dass mit der unveräußerlichen Würde jedes Menschen „völkischer Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus, Demokratiefeindlichkeit oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ unvereinbar sind. In diesen wenigen Worten wird der Kern offengelegt, worum es in der Auseinandersetzung … Weiterlesen …

Verschwörungsmythen – Wege aus Platons Höhle

Es war ein schönes Wochenende im Mai. Die Sonne schien warm und brachte alles zum Leuchten und Blühen. Es machte großen Spaß, mit Kindern und Enkelkindern draußen, in der Natur zu verweilen, zu spielen und zu tollen. Weil wir so nahe am Wasser wohnen, konnten wir lange und ungestört die vielen Segelboote draußen auf dem … Weiterlesen …

Gottesfurcht und menschliche Hybris #1

„Wochenimpuls 2026-20“ Religion als Antwort auf die Frage(n), die der Mensch nicht nur hat, sondern ist. Geht das so ‚glatt‘ ab? Gibt es das nicht auch, die Angst oder die ‚Gottesfurcht‘? Wir dürfen diesem Einwand nicht ausweichen, dafür ist er zu ernst. Was meint also zunächst der theologische Begriff der ‚Gottesfurcht‘? Im „Kleinen Theologischen Wörterbuch“ von Karl … Weiterlesen …

Was verbirgt sich hinter dem Kürzel AfD?

Antwort auf den Leserbrief in der SVZ vom 02.05.2026 „Genug vom ewigen Gegeneinander“.  Ich bin der Leserbriefautorin ausdrücklich dankbar für jene Sätze: „Vom Brüllen am Seitenrand wird kein einziges Problem gelöst. Aber vielleicht ist genau das ja der Punkt: Wer nicht regieren will, muss auch keine Lösungen liefern. Ich habe echt keine Lust mehr auf … Weiterlesen …

„Den Menschen nahe“ – 80 Jahre Caritas in Mecklenburg

Mein persönlicher Rückblick auf die Arbeit in der Caritas. Caritas im autoritären System DDR. Die Caritas in Mecklenburg begeht in diesem Jahr 2026 den 80. Jahrestag ihres Bestehens. Man könnte auch – etwas salopp formuliert – sagen, die Caritas ist ‚in die Jahre gekommen‘, denn mit 80 Jahren gehört man gewissermaßen zum ‚alten Eisen.“ Doch die Caritas ist nicht nur jung geblieben. Mit einem alten, bekannten Werbespruch könnte man heute in Bezug auf ihre

In eigener Sache oder „Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit“

Warum schreiben? Nicht selten erlebe ich in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, die unsere Website www.rudolfhubert.de kennen, die von meinem lieben Freund Thomas und mir gestaltet wird, dass gefragt wird: „Ja, wer liest denn heute noch so etwas? Und vor allem, mein Gott, wer liest heute noch solche ‚schweren Sachen‘?“ Mitunter stelle auch ich mir diese … Weiterlesen …