Glaube auf dem Prüfstand – Herausforderung und Chance des „anonymen Christen“

Willkür und Strukturen des Bösen Auf vielen Gebieten scheint heute Willkür zu herrschen. In der Politik, in der Wirtschaft, im Persönlichen. Eine ‚regelbasierte Ordnung‘ wird als schwach, unsinnig oder als veraltet abgetan und lächerlich gemacht. Die Rede von der ‚Zeitenwende‘ (offensichtlich scheint es mehrere zu geben) scheint eines immer stärker zu verdecken: Wir leben in … Weiterlesen …

Österliche Spuren wiederfinden in einer weltlichen Welt

Wochenimpuls April 2025-1. Was ist der Mensch? Diese Frage beschäftigte und beschäftigt zu allen Zeiten Denker, Poeten, Künstler – alle, die herausfinden wollten, was es mit dem Menschen auf sich hat. Sie wird auch bedeutsam, wenn wir uns in diesem Monat den österlichen Lebensspuren zuwenden, die es wiederzufinden gilt in einer fast vollständig

Es muss doch mehr als alles geben

Wochenimpuls März 2025-5 Unser Glaube ist fragwürdig, d. h. auch, er ist einer Frage würdig. Das ist keine Selbstverständlichkeit.  Scheinbare Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen und offensichtliche Plausibilitäten zu irritieren – das alles kann wirksam helfen, den Horizont unseres Fragens und Hoffens, unserer Sehnsucht offen zu halten. Karl Rahner nannte dies die „Öffnung des Herzens“ [1]. Sie ist … Weiterlesen …

Einspruch II

Der schlimmste Film der Filmgeschichte! In einer Lokalzeitung vom 26.03.2025 gab es lesens- und bedenkenswerte Gedanken zum vielleicht schlimmsten Film der Filmgeschichte, der vor 85 Jahren in die Kinos kam. „Jud Süß“ – so der Name des Films …

Einspruch

„Er ist wieder da“. Gerade lese ich das Buch von Timur Vermes „Er ist wieder da“. 1 Im Untertitel heißt es: „Der Roman“. Und im Innenklappentext heißt es über das Werk: „Über 90 Wochen auf der Bestsellerliste, davon 20 Wochen auf Platz 1. In 38 Sprachen übersetzt.“ Auf der Rückseite findet sich ein Zitat

Ob uns am Ende mit der verlorenen Sprache auch das Hören und Sehen vergeht?

Wochenimpuls März 2025-4 Dieses etwas bedrückende Fazit steht in einem Buch, gleich am Anfang, welches der Autor mit „Epilog“ überschrieben hat. Es ist so etwas wie ein „Durchblick“, den Hans Urs von Balthasar (1905-1988), der große Schweizer Theologe, zu geben versucht, nachdem er seine große und beeindruckende Trilogie aus 15 voluminösen Bänden – bestehend aus … Weiterlesen …