Heute sind wir arm genug geworden #2

„Wochenimpuls 2026-33“ Gewiss, man könnte den Vorwurf erheben, dass das Ressentiment, die Resignation falsch sind. Man könnte verweisen auf den Siegeszug menschlicher Fähigkeiten in der Neuzeit, besonders auch im 21. Jahrhundert. Man könnte auf die Digitalisierung hinweisen und auf KI, wobei man die Grenzen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz noch nicht einmal im Ansatz abzuschätzen vermag. Das alles sei … Weiterlesen …

Heute sind wir arm genug geworden #1

„Wochenimpuls 2026-32“ „Unsere Technik zersetzt alle Symbole…Sowohl die Großzahl der in den letzten beiden Jahrhunderten produzierten Bilder und Statuen wie das nunmehr eingetretene Vakuum an solchen ist gleichermaßen erschreckend…Heute sind wir arm genug geworden…arm genug auch – so steht zu hoffen-, dass unsere innere Leere sich mit Gottes Gnade verwandeln kann in einen adventischen Raum der Empfangsbereitschaft für … Weiterlesen …

Von der Fähigkeit, menschlicher zu leben

„Wochenimpuls 2026-31“ Es gibt ein wunderbares Buch, das mich seit vielen Jahren begleitet. Es erschien bereits 1979. Schon sein Titel ist einladend: „Mut zur Tugend“. Der Untertitel deutet an, was gemeint ist mit diesem „Mut zur Tugend“. Es geht um nichtsweniger als um die „Fähigkeit, menschlicher zu leben.“ Herausgegeben wurde es von zwei herausragenden Theologen im 20. Jahrhundert, Karl Rahner (1904-1984) … Weiterlesen …

Es muss Orte geben, wo … gesagt wird, was Geltung hat vor Gott. 

„Wochenimpuls 2026-30“ Wagnis des Glaubens – wie geht das konkret? Ich schaue mir die Wirklichkeit und denke: Gott, wo bist du? Gibt es dich überhaupt? Kann man an dich als ‚Vater‘ oder ‚Mutter‘ (noch) glauben?  In eindringlichen Worten hat Reinhold Schneider (1903-1958) in seinem letzten Werk „Winter in Wien“ seine Zeit analysiert. Und es scheint, als … Weiterlesen …

Die Pastoral der Zukunft wird mystagogisch sein!

„Wochenimpuls 2026-29“ In Anlehnung an ein geflügeltes Wort Karl Rahners wird man sagen können: Die Pastoral der Zukunft wird mystagogisch sein – oder sie wird nicht mehr sein. Was das heißt, soll uns im Nachfolgenden näher beschäftigen:  „Ich meine, Rahner ist ein Lebemeister, weil er immer wieder, von verschiedensten Ansätzen her, das Leben auf seine … Weiterlesen …

Im Blick auf Jesus wird uns klar, was wir immer schon sind.

„Wochenimpuls 2026-28“ Heute taucht mitunter die ‚Versuchung‘ auf, den Menschen erschöpfend definieren zu wollen. Gewissermaßen die ‚Weltformel‘ für den Menschen zu (er)finden. Das ist nicht ohne Reiz und birgt kaum überschaubare Gefahren, denn ein Mensch, der ‚definierbar‘ ist, der ist auch steuerbar, manipulierbar, letztlich gut beherrschbar. Doch auch hier sind Resignation und Fatalismus fehl am … Weiterlesen …

Was wäre, wenn es das Wort Gott nicht gäbe?

„Wochenimpuls 2026-27“ Arno Zahlauer, Priester und Jesuit aus dem Erzbistum Freiburg, stellt sich dieser Frage in dem Buch „Das Leben meistern“ . Er bezieht sich dabei auf eine Meditation Karl Rahners und kommt zu dem Fazit:  „Der Mensch würde aufgehen darin, sich und sein Leben zu planen und zu organisieren, er würde, wie Rahner sagt, … Weiterlesen …

Sendung und Sammlung

„Wochenimpuls 2026-25“ Reinhold Schneider nahm uns in den jüngsten Überlegungen mit auf eine Reise. Wohin? Vielleicht am meisten zu uns selbst. Wir können uns nicht selbst davonlaufen. Unsere Freiheit ist unser großer Adel – und unsere große Verantwortung. Gabe und Aufgabe zugleich. Und wenn wir eingangs uns die Frage stellten: „Wo ist dein Bruder Abel?“ … Weiterlesen …

Nichts ist langweiliger als die Romantik der Maschinenpistole!

„Wochenimpuls 2026-24“ Reinhold Schneider war in einer Situation, die ihn in seinem ‚Gewissensgehorsam‘ ungeheuer herausforderte. Er gab eine Antwort, die sich heute allerdings ziemlich fremd anfühlt, wenn er schreibt:  „Auf Erden will ich nichts mehr als verehren.“ Diese Aussage Schneiders verrät uns allerdings die tiefe Quelle, aus der er schöpfte. Eine Quelle, die ihn nicht … Weiterlesen …