Der „Urentscheid“ – Vertrauen … was?

„Wochenimpuls 2026-10“ Lieber N., ich komme auf meinen letzten Brief zurück, in dem ich Dir von einem großen Theologen, Joseph Ratzinger schrieb, der durchaus realistisch viele Prozesse im gesellschaftlichen Kontext einschätzte. Seine Sicht wirkt tatsächlich resignativ, wie Du es ja auch anmerkst. Ja, diese ‚resignative Anwallung‘ wird noch verstärkt durch seine weiterführende Aussage:  „In einem … Weiterlesen …

Welt ohne feste Messpunkte

„Wochenimpuls 2026-09“ Ich freue mich sehr darüber, mit welchen Gedanken Du Dich weiterhin ‚herumschlägst‘ und dass Dich unser Gespräch, wie Du schreibst, nicht „ermüdet“. Und auch, wenn wir nicht derselben Meinung sind: Das ist schon deshalb kein Drama, weil jeder seinen Lebenssinn finden muss. Die Suche danach ist dabei vielleicht schon das eigentliche an allem.  Und … Weiterlesen …

Seine Stärke ist auch seine Schwäche

„Wochenimpuls 2026-08“ Danke nochmals für Deine Hinweise und Anfragen, was meinen Mut zur Hoffnung und zur Zukunft begründet. Abwendung und Abwehr von Angst kommen ja mitunter aus einer ‚Ecke‘, aus der man es (bisher) nicht vermutet hat. Aber es ist absolut – besonders heute!!! – tröstlich, zu wissen, dass Egoismus und aggressives Verhalten auf Dauer … Weiterlesen …

Ein folgenschwerer Denkfehler

„Wochenimpuls 2026-07“ Sind wir wirklich orientierungslos? Mir fällt ein Briefwechsel mit N. ein, den ich in Ausschnitten wiedergebe:  Lieber N… Weil Du Gerald Hüther im Podcast hörst, habe ich sein Buch „Evolution der Liebe“ noch einmal gelesen. Dieser Professor für Neurobiologie in Göttingen eröffnet mit dem Untertitel „Was …die Darwinisten nicht wahrhaben wollen.“, eine wunderbare, … Weiterlesen …

Angst vor KI

„Wochenimpuls 2026-06“ Sind wir wirklich orientierungslos? Mir fällt ein Briefwechsel mit N. ein, den ich in Ausschnitten wiedergebe:  Lieber N… Noch einmal kurz zu unserem Gespräch über Gerald Hüther. Der Buchtitel „Die Evolution der Liebe“ hat den bezeichnenden Untertitel: „Was Darwin bereits ahnte und die Darwinisten nicht wahrhaben wollen.“ Vielleicht ist es gerade die Fähigkeit … Weiterlesen …

Wohin geht die Reise

„Wochenimpuls 2026-05“ Die zuletzt – fast beklemmend – formulierte Frage, ob der Glaube der Konkretheit unseres Lebens standhält, harrt noch einer Antwort, wenn unsere Hoffnung nicht ins Leere abgleiten soll.  Ich bin Karl Rahner immer noch und immer wieder dankbar dafür, dass er diese Fragen bis zum Schluss durchmeditiert hat. Es bringt uns nichts, wenn wir … Weiterlesen …

Der Mensch – „Hörer des Wortes“?

„Wochenimpuls 2026-04“ Wir haben nachgedacht über das Wesen des Menschen, das so fragil erscheint, so zweideutig, so ungesichert. Wir suchen und wir brauchen eine Antwort, wenn wir bereit sind, zu fragen. Wenn wir uns nicht davonlaufen, sondern uns aushalten. Zu fragen, wer wir sind, warum wir sind, warum wir so sind, wie wir sind. Es … Weiterlesen …

Das Ungeheuerliche

„Wochenimpuls 2026-03“ Wenn „die Stille dröhnt“, wie es Karl Rahner in einer schönen Weihnachtsmeditation treffend ausdrückte, kann etwas Merkwürdiges passieren. Etwas, was sich zunächst schwierig anfühlt, vor dem man weglaufen möchte. Wenn man spürt: Man ist – jetzt, hier und heute – allein mit sich, sich selbst anvertraut. Man kann sich nicht selbst davonlaufen. Das … Weiterlesen …

Anonymes Christsein

„Wochenimpuls 2026-02“ Es gab im 20.Jahrhundert einen großen Streit unter Theologen um einen Begriff. Ins Gespräch brachte ihn Karl Rahner, als er vom „anonymen Christen“ sprach. Er fand begeisterten Zuspruch und massive Ablehnung. Hans Küng oder Hans Urs von Balthasar – zwei große Denker des Glaubens im 20. Jahrhundert – meldeten erheblichen Widerspruch an. Wie kann jemand … Weiterlesen …

Menschen der Hoffnung

„Wochenimpuls 2026-01“ Das alte Jahr ist vergangen. Auch die Feierlichkeiten des Weihnachtsfestes liegen bereits eine kleine Weile zurück. Das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Mit all den guten Vorsätzen und Wünschen. Was wird es bringen? Wird sich die Sehnsucht auf Frieden und Gerechtigkeit erfüllen? Oder dreht sich die ‚Blutmühle‘ erbarmungslos weiter, weil hinter den … Weiterlesen …