Die Pastoral der Zukunft wird mystagogisch sein!

„Wochenimpuls 2026-29“ In Anlehnung an ein geflügeltes Wort Karl Rahners wird man sagen können: Die Pastoral der Zukunft wird mystagogisch sein – oder sie wird nicht mehr sein. Was das heißt, soll uns im Nachfolgenden näher beschäftigen:  „Ich meine, Rahner ist ein Lebemeister, weil er immer wieder, von verschiedensten Ansätzen her, das Leben auf seine … Weiterlesen …

Im Blick auf Jesus wird uns klar, was wir immer schon sind.

„Wochenimpuls 2026-28“ Heute taucht mitunter die ‚Versuchung‘ auf, den Menschen erschöpfend definieren zu wollen. Gewissermaßen die ‚Weltformel‘ für den Menschen zu (er)finden. Das ist nicht ohne Reiz und birgt kaum überschaubare Gefahren, denn ein Mensch, der ‚definierbar‘ ist, der ist auch steuerbar, manipulierbar, letztlich gut beherrschbar. Doch auch hier sind Resignation und Fatalismus fehl am … Weiterlesen …

Was wäre, wenn es das Wort Gott nicht gäbe?

„Wochenimpuls 2026-27“ Arno Zahlauer, Priester und Jesuit aus dem Erzbistum Freiburg, stellt sich dieser Frage in dem Buch „Das Leben meistern“ . Er bezieht sich dabei auf eine Meditation Karl Rahners und kommt zu dem Fazit:  „Der Mensch würde aufgehen darin, sich und sein Leben zu planen und zu organisieren, er würde, wie Rahner sagt, … Weiterlesen …

Sendung und Sammlung

„Wochenimpuls 2026-25“ Reinhold Schneider nahm uns in den jüngsten Überlegungen mit auf eine Reise. Wohin? Vielleicht am meisten zu uns selbst. Wir können uns nicht selbst davonlaufen. Unsere Freiheit ist unser großer Adel – und unsere große Verantwortung. Gabe und Aufgabe zugleich. Und wenn wir eingangs uns die Frage stellten: „Wo ist dein Bruder Abel?“ … Weiterlesen …

Nichts ist langweiliger als die Romantik der Maschinenpistole!

„Wochenimpuls 2026-24“ Reinhold Schneider war in einer Situation, die ihn in seinem ‚Gewissensgehorsam‘ ungeheuer herausforderte. Er gab eine Antwort, die sich heute allerdings ziemlich fremd anfühlt, wenn er schreibt:  „Auf Erden will ich nichts mehr als verehren.“ Diese Aussage Schneiders verrät uns allerdings die tiefe Quelle, aus der er schöpfte. Eine Quelle, die ihn nicht … Weiterlesen …

Wir wollten es nicht sehen

„Wochenimpuls 2026-23“ Teil 1 Den Menschen in den Kriegsgebieten – ob in der Ukraine, im Sudan, im Jemen – überall auf diesem Globus -, ist nicht nach „Tanz in den Mai“ zumute. Auch wenn uns heute der Sinn nach Feiern und Frohsinn steht, sollten wir diese Welt voller Tragik und Unheil nicht gänzlich aus dem … Weiterlesen …

Ich sehe Jugend, die sich nicht die geringste Mühe gibt

„Wochenimpuls 2026-22“ Wo ist dein Bruder Abel? Wir nähern uns mit riesigen Schritten der Jahresmitte. Der ‚Wonnemonat‘ Mai gibt uns ein Vorgefühl, was „Leben in Fülle“ heißen kann: Überall die Blüten- und Farbenpracht, ein Vogelgezwitscher und die pure Lebenslust, die überall zu spüren ist. Wer mag da nicht mit einstimmen? „Tanz in den Mai“ ist … Weiterlesen …

Gottesfurcht und menschliche Hybris #2

„Wochenimpuls 2026-21“ Warum ist der Begriff der ‚Gottesfurcht‘ heute so bedeutsam, obwohl er durchaus zu Missverständnissen Anlass geben kann? Auch hier haben Rahner/Vorgrimler Bedeutsames zu sagen:  „Die Haltung einer absoluten, selbstvergessenden, furchtlosen Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Heil wäre letztlich sogar Anmaßung, es dem sich selbst genügenden, unbedrohten Gott gleichtun zu wollen.“ Die urbiblische Hybris, das … Weiterlesen …

Gottesfurcht und menschliche Hybris #1

„Wochenimpuls 2026-20“ Religion als Antwort auf die Frage(n), die der Mensch nicht nur hat, sondern ist. Geht das so ‚glatt‘ ab? Gibt es das nicht auch, die Angst oder die ‚Gottesfurcht‘? Wir dürfen diesem Einwand nicht ausweichen, dafür ist er zu ernst. Was meint also zunächst der theologische Begriff der ‚Gottesfurcht‘? Im „Kleinen Theologischen Wörterbuch“ von Karl … Weiterlesen …