Was nicht beschreibbar ist, existiert nicht! Oder vielleicht doch?

„Wochenimpuls 2026-17“ Um an den vorherigen Gedanken anzuknüpfen, sei noch einmal jene Mentalität und Haltung kurz in Erinnerung gerufen, über die wir nachgedacht haben und die in etwa so beschrieben werden kann:  Was nicht beschreibbar ist, existiert nicht. Und mit sinnlosen Fragen braucht man sich nicht abzugeben. So die einhellige Meinung aller Positivisten und Materialisten. Gott … Weiterlesen …

Woran glaubt, wer nicht glaubt?

Das Märchen vom Hasen und Igel.
Die Überschrift lehnt sich an einen Buchtitel an aus dem Jahre 1998 an. Er steht über einem Gespräch, das ein hoher Kirchenmann – Carlo Maria Martini, Kardinal und Erzbischof von Mailand – mit einem weltbekannten Autor – u.a. bekannt durch „Der Name der Rose“ – Umberto Eco führte. Dieser Titel …

Was ist wichtig für mich?

„Wochenimpuls 2026-16“ Leben aus der Bestimmtheit des Beters Was ist für dich, was ist für sie wichtig? Wer heute mit dieser Frage konfrontiert wird, wird – je nach eigener persönlicher Situation – seine ganz individuelle Antwort geben. Beruf, Karriere, Familie, Reise oder gesellschaftliches Engagement, werden in jüngeren und mittleren Jahren das Gros der Antworten ausmachen. … Weiterlesen …

Antwort auf „Kampagnen statt Frohbotschaft: Ist die Kirche zu politisch?“

Schweriner Volkszeitung vom 11. April 2026, S. 2. Da gibt es den Rat, die Kirchen sollten sich doch auf ihre ‚Kernaufgabe‘ zurückziehen. Was das genau ist, bleibt unbestimmt. Eindeutig hingegen ist die Aufforderung, die Kirche müsse sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs heraushalten. Nun wird man gewiss sagen müssen, dass die Botschaft der Kirche nicht eine … Weiterlesen …

Thomas, der Zweifler

oder „Wie kann man heute glauben?“ Wenn einer eine Reise tut… Vor einigen Tagen kamen meine Frau und ich zurück von einer sehr schönen Flug- und Schiffsreise nach Fernost. In diesen Tagen ist solch eine Reise ja durchaus kein risikofreies Unternehmen. Doch wir sind gut in Hongkong angekommen, haben Orte wie Nagasaki oder Shanghai besichtigen … Weiterlesen …

Das Leben ist ein Geschenk

„Wochenimpuls 2026-15“ Was macht den Glauben attraktiv, faszinierend, anziehend? Wo ist die wertvolle Perle im Acker versteckt, deretwegen alles andere ‚verkauft‘ wird, nur um sie zu erwerben? „Dem gegenüber (nicht als Widerspruch, sondern als Botschaft von einer völlig neuen, anderen Dimension des menschlichen Daseins gemeint) verkündigt das Christentum, dass der Mensch dem Unendlichen und Absoluten…unmittelbar … Weiterlesen …

Leben in Pastoralen Räumen

Die Kirchen befinden sich in einem umfassenden Transformationsprozess. Das betrifft Strukturen, Finanzen und Personal in einem Ausmaß, dessen wir uns erst langsam bewusst zu werden scheinen. Im Jahr 2006 wurde im Erzbistum Hamburg der Prozess „Salz im Norden“, der 2004/2005 begann und dem schon ein Fusionsprozess und Konsolidierungsprozess von Gemeinden und Pfarreien vorgeschaltet war, abgeschlossen. Bereits 2009 … Weiterlesen …

Ernüchterung

„Wochenimpuls 2026-14“ Die Infragestellung der neuen ‚Götter“ ist jener ‚Ernüchterungsdienst‘, den Gläubige heute leisten müssen, wenn sie noch eine Chance haben wollen, dass ihre Botschaft, ihr Narrativ ankommt. Und dass es auf – und angenommen wird.  „Das Christentum hat noch in einer ganz anderen Weise alle Zukunftsideologien und Utopien schon überholt. Nämlich durch seine Lehre … Weiterlesen …

Erlöster müssten die Erlösten aussehen (Nietzsche)

„Wochenimpuls 2026-13“ Bei aller Selbstkritik, die uns nicht erst Nietzsche lehren muss, dass die Erlösten doch bitte endlich erlöster aussehen sollten, damit man ihnen ihren Erlöser ‚abkauft‘, bei aller Selbstkritik sollten wir aber auch unseren Minderwertigkeitskomplex angesichts der vielen modernen Mythen abstreifen. Die vielen Stories der modernen Heilslehren sind doch gar nicht so neu, wie … Weiterlesen …

Gewissensforschung

„Wochenimpuls 2026-12“ Wir beschäftigen uns in diesen Wochen mit der Frage, ob der Mensch sich sein ‚Himmelreich‘ jetzt endlich selbst bauen kann. Es sieht doch ganz so aus. Schließlich sind ihm – endlich – dazu die Mittel in die Hand gegeben. Und die Christen sollten zunächst nicht den ‚Miesepeter‘ spielen, weil es dafür überhaupt keinen … Weiterlesen …