Mit Karl Rahner kirchlich glauben #1

Glaube verdunstet wie Morgennebel in der Sonne. Viele sind heute verunsichert, weil die Botschaft des Glaubens, wie Karl Rahner einmal sinngemäß formulierte, verdunstet wie Morgennebel in der Sonne. Er hinterlässt …

Mit Karl Rahner kirchlich glauben #2

Eugen Drewermann trifft Karl Rahner.
„An dieser Stelle aber irrt RAHNER groß, mitsamt der katholischen Kirche, zu deren Gunsten er Theologie trieb.“ (Eugen Drewermann „Richtet nicht!“ III, 2023, 486)

Es gibt eine bedenkenswerte Kritik Eugen Drewermanns an Karl Rahner, die sich im Vorwurf äußert, dass Rahner nur abstrakt über

Das haben wir nicht gewusst und nicht gewollt?!

Zum Beitrag in der SVZ vom 24. August, S. 5: Weidel: Raus aus dem Euro und alle Syrer abschieben. Sonntagabend, 23.August 2026.  In der ARD und im ZDF gibt es zwei längere Interviews mit den beiden Parteivorsitzenden der AfD. Ich habe mir den ‚Spaß‘ gemacht – gegen den Willen meiner Frau – beiden von Anfang bis Ende zu zuhören. … Weiterlesen …

Totalitäre Tendenzen – wie kann man ihnen begegnen?

Gelingt der Turmbau zu Babel doch noch? Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und einer fast vollständigen Digitalisierung vieler Lebens- und Arbeitsvollzüge scheint sich die biblische Sehnsucht des Wie Gott-Sein-Wollens neuen Ausdruck verschaffen zu wollen und zu können. Es scheint so, als ob das – abgebrochene und gescheiterte – biblische Experiment des Turmbaus zu Babel doch noch vollendet werden könnte. … Weiterlesen …

Denken und Danken – Gedanken zur Landtagswahl in MV 

„Wir sind stolz, Deutsche zu sein.“ Ein Morgen im August 2026. Ein schöner, warmer Sommertag. Es ist noch ruhig, die Luft ist rein, der See liegt spiegelblank vor mir.  Um 7 Uhr öffnet die Filiale einer bekannten Supermarktkette. Wir haben Besuch, der Tisch wird gedeckt und mir fällt die Aufgabe des Brötchenholens zu. Ich bin Renter, freue mich, dass es so … Weiterlesen …

Inflation der Nebelkerzen

Zum Beitrag:  Zu einseitig? Im „Schweriner Blitz am Sonntag“ (04.08.2026). Zynischer Staatsterror Was mag in manchen Menschen vorgehen, die angesichts des imperialistischen Terrors Russlands gegen wehrlose Zivilisten im Nachbarland immer wieder angebliche Bedrohungsszenarien erzählen? Die so tun, als ob Atommächte tatsächlich militärisch bedroht werden könnten. Die die Mär von der „westlichenEinkreisung“ weitererzählen, ebenso die Story von der ‚NATO-Osterweiterung‘, anstatt die Angst kleinerer Staaten angesichts russischer Großmachtambitionen zu thematisieren. Denn dafür gab und gibt es genügend Gründe: Nach 1945 zeigten die … Weiterlesen …

Niemandsland – Wo unsere Seele ein Zuhause findet

Dieser schöne, sehnsuchtsvolle Ausdruck ist der Untertitel eines Buches, in dem Eugen Drewermann gefragt wird, welche Chancen und Möglichkeiten es gibt, aus den vielen ‚Niemandsländern‘ herauszukommen. (Eugen Drewermann/ Michael Albus „Wege aus dem Niemandsland“, 2014).  Niemandsländer gibt es zuhauf, in der Politik, in der Medienlandschaft, in Beruf und Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis. Und immer wird sie gestellt – oft laut, mitunter leise und … Weiterlesen …

Ich träume von einem Europa

Einen beeindruckenden Gegenentwurf zu heutigen Tendenzen hat bereits 2016 Papst Franziskus in seiner Dankesrede zur Verleihung des Aachener Karlspreises formuliert. Da heißt es am Schluss:  Am Wiederaufblühen eines zwar müden, aber immer noch an Energien und Kapazitäten reichen Europas kann und soll die Kirche mitwirken. Ihre Aufgabe fällt mit ihrer Mission zusammen, der Verkündigung des Evangeliums. Diese zeigt sich … Weiterlesen …

Fragen, einfach nur Fragen… Leserbrief

„Parolen, Proteste, Polizei: Schwerin erlebt aufgeladenen Demo-Tag“ SVZ, 3. August, S.15 An all jene, die mit sich reden lassen und die mit der AfD sympathisieren, möchte ich einfach nur einige Fragen stellen, wie jene, welche Auswirkungen RE-MI-GRA-TIONz.B.in Dienstleistungen, medizinischen und sozialen Einrichtungen, in Restaurants, im Straßenbau usw. hat, wenn sie konsequent umgesetzt würde?  Fragen möchte ich nach dem Empfinden, vor … Weiterlesen …

Vertraut den neuen Wegen

RE-MI-GRA-TION?  Es war am vergangenen Samstag. Meine Frau und ich kamen gerade aus dem Saarland von einem Besuch bei Kindern und Enkeln zurück. Da ich nicht so gerne Auto fahre, fuhr meine Frau die Strecke aus dem Saarland zurück nach Hause. Alles ging gut, der Stau in Hamburg – geschenkt. Kennt man schon. Doch dann in unserem geliebten Schwerin: Ein … Weiterlesen …