2. erweiterte Auflage

Vorwort von Thomas Hoffmann:
Rudolf Hubert ist nicht nur ein großer Freund der theologischen Schriften Karl Rahners. Eugen Drewermann, den unermüdlichen Denker und Glaubenszeugen, schätzt er ebenfalls sehr. Jedenfalls seine theologische Arbeit. Politisch ist Rudolf Hubert ein Kritiker Drewermanns, der sich mit Aussagen zum Westen, zur Ukraine, zur NATO und
anderen politischen Themen oft einseitig äußert. Drewermanns theologisches Werk aber ist überwältigend und einfach großartig.
Jetzt ist Geburtstagszeit. Stellen Sie sich einen Menschen vor, der mit 86 Jahren immer noch so leidenschaftlich und präzise über seinen Glauben schreibt und – immer ohne Manuskript – spricht, dabei authentisch bleibt, auch wenn er mal polarisiert. Da sind keine frommen Sprüche zu finden, sondern gelebter und geliebter Glaube als – immer wieder – in unendlicher Fülle begründete Überzeugung.
Der Autor stellt Drewermann in einen Kontext mit anderen großen Theologen. Mit Hans Küng, Hans Urs von Balthasar und Karl Rahner, die allesamt den Glauben als Geschenk verstehen – auch, wenn dieses Geschenk durchaus Wagnis und Abenteuer ist, mit Zweifel und Vertrauen, Aufbruch und Herausforderung.