Fragen, einfach nur Fragen… Leserbrief

„Parolen, Proteste, Polizei: Schwerin erlebt aufgeladenen Demo-Tag“

SVZ, 3. August, S.15

An all jene, die mit sich reden lassen und die mit der AfD sympathisieren, möchte ich einfach nur einige Fragen stellen, wie jene, welche Auswirkungen RE-MI-GRA-TIONz.B.in Dienstleistungen, medizinischen und sozialen Einrichtungen, in Restaurants, im Straßenbau usw. hat, wenn sie konsequent umgesetzt würde? 

Fragen möchte ich nach dem Empfinden, vor allem junger Männer, wie es ihnen wohl geht (und was jüngere deutsche Männer in ähnlicher Situation machen würden!), wenn sie in ihrer Heimat keine Perspektive haben?  

Fragen möchte ich, ob in der globalisierten Welt die Finanzsysteme verantwortlich sind für himmelschreiende Ungerechtigkeit, in der einige wenige profitieren und immer reicher werden, während ganze Länder und Kontinente ruiniert werden. Wenn ja, möchte ich fragen, was dagegen wirksam getan werden kann.

Fragen möchte ich, ob das alles nicht schon vom Club of Rome Mitte des vergangenen Jahrhunderts detailliert vorhergesagt wurde und ob Karl Marx‘ These vom „parasitären, faulen und absterbenden Kapitalismus“ nicht für viele heute bittere Realität ist, vor allem in den armen und ärmsten Ländern auf unserem Globus. 

Fragen möchte ich, warum in Migrantenfamilien fast immer die Anzahl der Kinder höher ist als sonst üblich. Und was daran ‚schlimm‘ sein soll? 

Fragen möchte ich nach Erfahrungen in Begegnungsräumen und Gesprächskreisen. Nur die Erfahrung des Miteinanders lässt Ängste und Vorurteile abbauen.

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